15 Oktober, 2021

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Auch wenn Lernen meist nur mit Schule und Lernen zusammenhängt, ist es mittlerweile in fast allen Bereichen wichtig. Wir leben mittlerweile in einer Wissensgesellschaft. Von der beruflichen Weiterentwicklung bis hin zur rasanten digitalen Welt – lebenslanges Lernen ist immer gefragter. Ganz egal ob du eine Ausbildung abschließen, eine neue Sprache lernen oder bei einem IQ-Test gut abschneiden möchtest. Lerncoaching macht dein größtes Gut noch besser: Dein Gehirn!

Lernen lernen

Lernen geht heute weit über die Schule und das Studium hinaus. Umso wichtiger wäre es, dass Lerncoaching schon Teil des Schulunterrichts und unserer Bildung allgemein wird. Leider denken viele Menschen immer noch, dass Kinder „automatisch“ wissen, wie man effektiv und selbstständig lernt. Und alle Kinder, die es nicht „automatisch“ können, werden dann als „dumm“ bezeichnet.
Das ist sehr schade, denn Lernen ist eine Fähigkeit wie jede andere – du kannst es verstehen und kontinuierlich verbessern. Und genau das machen wir im Lerncoaching.

Das Coaching beinhaltet dabei nicht nur praktische Lern- und Merktechniken, sondern auch mentale Übungen zur Überwindung von Ängsten und Blockaden, sowie Motivationstraining. Im Fokus steht dabei, dass du deinen Lernprozess und deinen Lernerfolg selbst gestalten kannst.
Lernen kann auch Spaß machen und einfallsreich sein. Leider ist unser Eindruck davon (vor allem durch die Schule) noch ein anderer. Diese negativen Konzepte des schulischen Lernens zu durchbrechen, ist eines der Ziele des Lernens!

Mehr Motivation

Am Anfang eines jeden Lernprozesses steht Motivation oder Kontinuität (auch Disziplin genannt – das hat aber einen negativen Beigeschmack). Es geht um die Fähigkeit, selbstständig ein Thema oder eine Technik zu recherchieren. Die wenigsten Schülerinnen und Schüler lernen das in der Schule. Kein Wunder, denn die Lerninhalte werden nicht nach ihren Interessen ausgewählt, sondern von außen vorgegeben – sehr schlecht für die Motivation!

Dennoch können Schüler sowie Studenten relativ schnell Motivation entwicklen, wenn sie verstanden haben, dass es darum geht einfach mal anzufangen. Also nicht passiv auf Inspiration warten – die kommt normalerweise nicht. Die richtige Organisation und das richtige Gedächtnis werden ebenfalls dabei helfen motiviert zu bleiben.

Organisation ist wichtig

Egal wie motiviert du bist, wenn deine Organisation komplett durcheinander ist, wird es immer noch schwierig sein zu lernen. Auch hier spielt die Kraft der Kontinuität eine Rolle. Durch die geplante Lerneinheit und die Aufteilung der Lernmaterialien kann viel Zeit und Energie gespart werden.

Bevor du also einen Stoff tatsächlich lernst, solltest du ihn nach Inhalt und entsprechenden Lern- und Merktechniken einteilen. Du musst nicht immer alles in der angegebenen Reihenfolge lernen – finde doch deine eigene! Du kannst auch Lerninhalte mischen (sofern es für dich sinnvoll ist).

Fokus entwicklen

Ganz wichtig – und deshalb nicht zu vernachlässigen – ist Fokus! Ist dein Gehirn dazu nicht mehr in der Lage, dann ist jeder Lernaufwand nutzlos. Daher solltest du ab und zu eine Pause einlegen, dich ein bisschen bewegen oder einfach nur entspannen (zum Beispiel durch Musik oder Meditation)!

Außerdem solltest du deine Lernzeiten und dein Umfeld so wählen, dass du dich wirklich 100% auf die Studienmaterialien konzentrieren kannst. Verwende nicht 50 % deiner Aufmerksamkeit für den Lernstoff und die anderen 50 % z.B. für Facebook – das wäre völlig sinnlos. Dann hast du weder eine richtige Lerneinheit noch echte Freizeit. Am Ende bleibt oft nur ein schlechtes Gewissen. Wenn du hingegen regelmäßig und aufmerksam lernst, müssen deine Lerneinheiten nicht einmal lang sein!

Nutze alle deine Sinne

Du solltest deinen eigenen Lerntyp kennen und am besten nicht ignorieren, wenn du erfolgreich lernen willst! Jeder von uns denkt anders und wir sehen die Welt auch anders. Ebenso sind unsere Lernmethoden unterschiedlich, weshalb ich nie 100%ige Lösungen, sondern nur Möglichkeiten biete. Mein Lernstil ist nicht der selbse wie deiner – das geht einfach nicht.

Natürlich gibt es viele Gemeinsamkeiten, denn wir alle haben ähnliche biologische Voraussetzungen. Dennoch lernen manche Menschen besser durch Beobachten, andere durch Zuhören und manche durch selbstständiges Handeln.

Wenn du deinen Lerntyp kennst, solltest du trotzdem nicht nur noch einen Wahrnehmungskanal nutzen. Denn wenn wir alle unsere Sinne einsetzen, lernen wir immer noch am besten.

Lerntechniken im Lerncoaching

Werfen wir also einen Blick auf Lerntechniken. Wie bereits erwähnt, sollten Sie Lernmaterialien immer nach Inhalt und den möglichen Lerntechniken kategorisiert werden. Die von Schülern und Studenten am häufigsten verwendete „Technik“ ist die reine Wiederholung. Natürlich ist Lernen Wiederholung – aber nicht nur. Nicht alle Inhalte können durch Wiederholung im Gehirn abgespeichert werden.

Nehmen wir zum Beispiel eine Folge von Binärziffern:

0110011010010100101010101

Wirst du dir diese durch Wiederholung merken? Vermutlich nicht, denn für diese Art von Informationen reicht die Wiederholung nicht aus. Gleiches gilt für alle anderen Nummern, sowie Listen, Begriffe etc.!

Mnemotechniken beim Lernen

Eine sehr große Familie von Lerntechniken sind die sogenannten Mnemotechniken (benannt nach der griechischen Gedächtnisgöttin Mnemosyne). Diese nutzen die Vorteile des menschlichen Gehirns, um dessen Schwächen zu beseitigen.

Aber wie funktioniert es? Ganz einfach: Die Entwicklung des menschlichen Gehirns steckt noch in der Steinzeit. Daher wird es sich gut an all die Dinge erinnern, die Ihr Überleben zu dieser Zeit sichern können. Dazu gehören Orte, Gesichter, Geschichten, emotionale Momente usw.! In dieser Hinsicht sind alle „modernen Gedanken“ (wie Zahlen, Namen, Listen und Vokabeln) für dein Denkgerät nicht wichtig – oder nur, wenn sie häufig wiederholt werden und daher als „wichtig“ angesehen werden. Doch das ist meiner Meinung nach zu zeitaufwendig und macht überhaupt keinen Spaß…

Wenn du jedoch langweilige Daten in „hirnfreundliche“ Inhalte umwandelst, merkst du sie dir viel leichter. Zum Beispiel kannst du Zahlen in emotionale Geschichten verpacken. Klingt verrückt? Das ist richtig, aber genau das kannst du mit Mnemotechniken machen!

Folgende Techniken könnten für Schüler und Studenten interessant sein:

  • Geschichten-Technik (für das Merken von Reihenfolgen)
  • Schlüsselwortmethode (für Vokabeln)
  • Gedächtnispalast (für Reihenfolgen)
  • Das Major-System (für Zahlen)

Beginne am besten mit einfachen Techniken und arbeite dich dann langsam vor. Sollte dir die Anwendung trotzdem nicht ganz klar sein, können wir sie gerne im Lerncoaching besprechen.

Deine Fantasie einsetzen

Das Spannende an Mnemoniken ist, dass man seiner Fantasie freien Lauf lassen kann oder muss! So kannst du die Lerninhalte auch aktiv verarbeiten, statt sie nur passiv aufzunehmen! Nicht vergessen: Lernen geschieht, wie bereits erwähnt, immer aktiv!

Um schwer zu merkende Inhalte in gehirnfreundliche Inhalte umzuwandeln, benötigst du also eine Technik, um aus verschiedenen Daten einfache Bilder und Geschichten zu entwerfen. Dann stellst du es dir so lebendig und detailliert wie möglich vor.

Auch wenn es zunächst seltsam klingt, macht das Lernen auf diese Weise sehr viel Spaß – und das ist auch gut so! Denn man lernt am besten, wenn man gut gelaunt ist! Probiere also einfach ein paar mnemonische Techniken aus und lass deiner Fantasie freien Lauf! Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass es am Anfang nicht so einfach ist. Wir sind es einfach nicht gewohnt, so zu denken. Das war auch der Grund warum ich mit dem Lerncoaching begonnen habe.

Texte verstehen

Da sich Schüler und Studenten aber nicht nur Zahlen und Daten merken müssen, sondern auch komplexe Themen verstehen möchten, gibt es speziell dafür andere Techniken. Das beste Beispiel dafür ist die SQ3R-Methode. Damit kannst du doich optimal auf den Text und seine Verarbeitung konzentrieren. Du musst nur die angegebenen Schritte befolgen, um einen Text verstehen!

Prinzipiell versucht dieser Ansatz, dich dazu zu bringen, die Inhalte aktiv aufzuarbeiten und Verknüpfungen zu deinem vorhandenen Wissen herzustellen. Beides ist wirklich effektiv!

Die Feynman-Methode ist sehr ähnlich – auch sie hilft sich aktiver mit dem Inhalt des Themas auseinanderzusetzen (es muss nicht einmal Text sein). Der Kern der Methode ist das „Lernen durch Lehren„. Es ist sehr mächtig, da dein Gehirn bestimmte Inhalte nur dann richtig verstehen kann, wenn es die Inhalte selbst verarbeitet und richtig verknüpft.

Bei jedem Versuch das Thema selbst zu erklären ruft dein Gehirn das Wissens-Netzwerk wieder auf und erkennt den Mangel an Wissen, den du dann ergänzen kannst. Schon bald wirst du ein Experte auf dem Gebiet sein. Deshalb eignet sich diese Technologie sehr gut zur Prüfungsvorbereitung! Ich habe im Lerncoaching schon häufig erlebt, wie alleine diese Art zu Lernen die Prüfungsleistungen von Schülern und Studenten komplett verändert hat.

Assoziationen nutzen

Dein Gehirn besteht aus fast einer Billion Zellen! Um Wissen wirklich lange zu speichern, muss es in diesem Wissensnetzwerk gut und klug verankert werden. Dies bedeutet, dass du den richtigen Kontext oder die richtige Zuordnung verwenden solltest. Wenn zwei Gehirnzellen zusammen aktiviert werden, dann verknüpfen sie sich stärken.

Die beiden Gehirnzellen, die die Informationen „Paris“ und „Eiffelturm“ repräsentieren, sind z.B. bei den meisten Menschen sehr stark vernetzt. Es ist so mächtig, dass es schwer zu vergessen ist (eigentlich unmöglich). Andererseits kann die Verbindung zwischen „BasicTools“ und „Learning“ relativ schwach sein, weil Sie es gerade erstellen.

Für Sie bedeutet dies, dass Sie beim Lernen so viele Verbindungen und Verbindungen wie möglich herstellen sollten. Mnemonik macht nichts anderes – obwohl sie auf „manuellen“ Verbindungen basiert.

Mind Mapping ist auch eine großartige Möglichkeit, ein Wissensnetzwerk aufzubauen und die Gehirnverbindungen zu stärken! Schließlich handelt es sich um geschriebene Wissensnetzwerke. Nimm dir dafür bei einem komplexen Thema 10-20 Minuten Zeit, um eine Mindmap zu erstellen. Gib deinem Gehirn Zeit, alle möglichen Zellen zu durchsuchen, um die richtigen Informationen zu erhalten. Diese werden irgendwo gespeichert sein und wenn dein Gehirn sie selbst findet, kann es später einfacher sein, sie wieder aufzurufen.

Richtig wiederholen

Wenn ich dir das Gefühl gegeben habe, dass du ganz ohne Wiederholung lernen kanns, dann muss ich dich an dieser Stelle leider enttäuschen. Tatsächlich sind Lernen und Wiederholen mächtige Verbündete. Wie bereits erwähnt, kann die Verwendung der richtigen Technik jedoch Wiederholungen auf ein Minimum reduzieren.

Nachdem du ein Thema mit Mnemotechniken abgespeichert hast, musst du noch einmal überprüfen, ob es wirklich verankert ist. Für Mnemonik bedeutet dies, dass du die Merkbilder und Geschichten sorgfältig durchgehen musst, um mögliche Schwächen zu finden. Wenn die Geschichte erst einmal verdichtet ist, musst du sie nur noch von Zeit zu Zeit im Hinterkopf behalten. Am besten wiederholst du die Inhalte nach einer Stunde, einem Tag, einer Woche und einen Monat.

Bei häufiger Wiederholung von Gedächtnistechniken wirst du auch feststellen, dass diese „Unterstützung“ bald nicht mehr notwendig sind und die Inhalte auch so im Gedächtnis bleiben. Im Notfall hast du aber noch deinen Erinnerungsrahmen.

Egal, was du wiederholst, du solltest Folgendes beachten: Wir neigen dazu, mit einem lässigen „Weiß ich eh“ unser Unwissen zu kaschieren. Erst wenn wir es tatsächlich überprüfen oder wiederholen, werden wir feststellen, dass wir es nicht wirklich wissen.

Es ist wie beim Englisch sprechen: Man weiß fast alle Wörter, aber man kann sie nicht aktiv verwenden…
Dies wird aktives oder passives Vokabular genannt und gilt auch für dein sonstiges Wissen. Du weißt also mehr passiv als aktiv. Leider ist nur aktives Wissen bei Prüfungen wirklich sinnvoll – also lerne danach!

Prüfungen bestehen

Um dein aktives Wissen und damit deine Prüfungsleistung zu verbessern, kannst du die oben genannten Techniken anwenden: Feynman-Methode und Mindmapping.

Mit der Methode von Feynman kann man sozusagen die Prüfungssituation simulieren und dann selbst einschätzen, wie gut man ist. Es macht keinen Sinn, sich selbst zu belügen, da du bei echten Prüfungen nicht viel besser abschneiden würdest als bei Scheinprüfungen.

Vor der Prüfung (ob mündlich oder schriftlich) schlage ich vor, dass du z.B. eine Mindmap zum Thema bzw. zu bestimmten Inhalten erstellst. Dadurch sind diese Gehirnverbindungen warm und du kannst sie schneller aufrufen. Dann ist dein Verstand bereit!

Prüfungsangst überwinden

Im Lerncoaching geht es häufig auch darum, dass Ängste und negative Glaubenssätze aufgelöst werden. Viele Schülerinnen und Schüler sowie Studierende lernen zwar richtig, können dieses Wissen bei der Prüfung aber nicht klar formulieren – meistens aus Angst.

Das Problem hatte ich früher auch. Mittlerweile konnte ich es aber durch mehrere Ausbildungen und Coachings lösen. Heute macht es mir nicht mehr viel aus vor Leuten zu sprechen oder sogar im Fernsehen aufzutreten.

Hier erfährst du mehr zu meinem Prüfungsangst Coaching!

Lerncoaching

Die hier vorgestellten Inhalte werde ich natürlich in meinem Lerncoaching vertiefen. Es geht dabei um die gezielte Anwendung für deine Lernmaterialien, damit du schnell zu einem effektiven Lernstil kommst.

Ich verstehe die Anfangsschwierigkeiten sehr gut, deshalb helfe ich dir gerne und gebe dir Tipps, wie du all diese Methoden in deinen Lernalltag integrieren kannst. Egal ob für Schule, Studium oder zur persönlichen Weiterbildung.

Das Lerncoaching ist online oder persönlich bei mir in Wien möglich. Schreib mir einfach oder ruf mich an, dann klären wir alles weitere!
Gerne auch per WhatsApp!

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Über Niels Cimpa

Nach meiner Schulzeit hatte ich nicht wirklich das Gefühl, dass ich aufs Leben oder auch nur aufs Lernen vorbereitet wurde. Unser Schulsystem funktioniert noch immer wie Anfang des 20. Jahrhunderts.
Doch das 21. Jahrhundert mit seinen digitalen Entwicklungen hat ganz andere Möglichkeiten für uns und ganz andere Anforderungen an uns. Daher entschied ich mich von den führenden Lernexpertinnen und Experten zu lernen und gebe dieses Wissen nun weiter.

Diplomiert und zertifiziert durch

Coaching Wien

Woran ich glaube

Lernen ist für mich die wichtigste Fähigkeit überhaupt. Die erfolgreichsten und auch glücklichsten Menschen haben eines gemeinsam: Sie lernen schnell und einfach.

Sobald du verstanden hast, wie dein Gehirn funktioniert, erreichst du jedes Ziel!

Meine Werte

Entwicklung

Du wächst an deinen Herausforderungen und lernst mit jedem Fehler dazu.

Leichtigkeit

Auch wenn es nicht immer leicht sein kann, muss du es dir nicht unnötig schwer machen.

Tun

Am schnellsten lernst du, wenn du die Dinge in der Praxis ausprobieren kannst!

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